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Üblicherweise würde ein niedrieger
Dollarkurs (0,69 per 14.12.2007) eine
logische Schlußfolgerung im Anlagenbereich
ergeben: in den USA investieren. Ja, aber
wenn da nicht die Immobilienkrise wäre.
Fast täglich hört man Berichte
über die Immobilienkrise in Amerika.
Und ja, die gibt es wirklich.

Stark betroffen von den sogenannten "Foreclosures"
(Zwangsvollstreckung) sind jene Käufer
die Ihre Liegenschaften mit sogenannten
ARM-Krediten belastet haben. ARM steht
für "Adjustable-Rate-Mortgage"
oder auf Deutsch "Variabler-Zinssatz-Kredit".
Kurzgesagt, der Zinssatz kann sich während
der Kreditlaufzeit mehrmals verändern
und richtet sich nach verschiedene wirtschaftliche
Faktoren.

Da die meisten Kredite eine Laufzeit von
30 Jahren haben können sich solche
Zinssatz-Veränderungen sehr stark
auf die monatliche Rückzahlungsrate
auswirken. Diese teilweise drastischen
Erhöhungen sind es, welche die Kunden
in Zahlungsschwierigkeiten bringen und
schlußendlich die Banken zur Zwangsvollstreckung
zwingen.
Dies hat automatische Auswirkungen auf
die Immobilienpreise und das ist die Chance
für Investoren. Nicht nur weil man
Immobilien günstiger als noch vor
einem Jahr erwerben kann sondern weil
die Zahlungsunfähigen Kunden trotzdem
ein Dach über dem Kopf brauchen und
daher zu Mietern werden.

Nachfolgend ein Rechenbeispiel wie sich
eine Investition in ein Einfamilienhaus
im Bundesstaat Oklahoma rechnen könnte.
Oklahoma ist einer von 5 Bundesstaaten
in welchen die "Foreclosure"
Rate im 3. Quartal 2007 gegenüber
dem Vorjahr nicht gestiegen ist.

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